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Revolution auf dem Hypothekenmarkt – Podiumsdiskussion der Hyposcout AG

Am 14. September fand in Zürich eine Podiumsdiskussion statt, veranstaltet vom FinTech Start-up Hyposcout AG. Zu den Podiumsrednern gehörte auch Mauro Lardi, Rechtsanwalt und Notar (SwissLegal Lardi & Partner AG).

Wie steht es um die aktuellen Entwicklungen im Liegenschaften- und Hypothekenmarkt der Schweiz und im angrenzenden Ausland? Und warum ist Hyposcout eine spannende Alternative auf dem Kapitalmarkt? Diese Themen wurden am 14. September im «Haus zum Rüden» an einer vom Start-up Unternehmen organisierten Podiumsveranstaltung diskutiert. Zu den Podiumsrednern gehörten Mauro Lardi, Rechtsanwalt und Notar, SwissLegal Lardi & Partner AG, Jean-Pierre Pfenninger, CEO Hyposcout AG, Thomas Rieder, Credit Suisse AG und Sebastian Angst, Pro Ressource. Der Event wurde vom CFO der Hyposcout AG Ralf Staub moderiert, teilgenommen haben rund 50 Personen aus der Finanz- und Immobilienbranche.

Im Rahmen der lebhaften Diskussion und anschliessenden Fragen aus dem Publikum wurden die nachfolgenden Aspekte beleuchtet:

  • Die Tragbarkeitsvorschriften der Banken erschweren den Erwerb von Grundeigentum durch Private. Dies hat auf die Preisentwicklung im Immobilienmarkt eine dämpfende Wirkung, was der Bildung einer Blase grundsätzlich entgegenwirkt.
  • Die regulatorischen Vorgaben werden nicht jeder Situation gerecht, da diese primär auf Neuerwerber abgestimmt sind. Ein späterer Finanzbedarf, insbesondere für die Erneuerung einer Liegenschaft, wird beispielsweise bei älteren Eigentümern massgeblich erschwert.
  • In diesem Umfeld bietet die Hyposcout AG im Rahmen der Vertragsfreiheit des Privatrechts eine spannende Alternative, indem Eigentümer mit einem Kapitalbedarf mit Kapitalgebern zusammengebracht werden. Ein Eigentümer kann auf diesem Wege eine Finanzierung von einer privaten Partei erhalten, auch wenn die Banken keine Finanzierung sprechen können oder wollen. Demgegenüber können private Kapitalgeber grundpfandgesicherte Darlehen einräumen und eine angemessene Rendite erzielen.
  • Eine Verzerrung des Marktes oder andere unerwünschte Folgen sind nicht zu erwarten. Es ist Sache des Kapitalgebers die Risiken in Bezug auf die Bonität des Eigentümers und die Verwertbarkeit der verpfändeten Liegenschaft zu beurteilen.
  • Den Kapitelgebern soll neben der Finanzierung von Einzelobjekten in Zukunft auch eine Fonds-Lösung angeboten werden.
  • Eine Stärke der Hyposcout AG liegt darin, dass es sich um ein digitalisiertes Dienstleistungsangebot handelt.

Im Anschluss an die Diskussion wurden die Teilnehmer vom Haus Rüden hervorragend verköstigt.

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Update

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Am 1. Oktober 2026 treten das revidierte Geldwäschereigesetz sowie das neue Bundesgesetz über die Transparenz juristischer Personen und die Identifikation der wirtschaftlich berechtigten Personen – kurz TJPG – in Kraft. Das Transparenzregister wird rechtlich im TJPG geregelt und vom Bundesamt für Justiz geführt. Die Neuerung betrifft keineswegs nur Banken oder andere Finanzintermediäre. Die Mehrheit der Schweizer Aktiengesellschaften, GmbHs und Genossenschaften muss künftig ihre wirtschaftlich berechtigten Personen identifizieren, überprüfen, dokumentieren und dem neuen Register melden.

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